ES GEHT NUR DE-E S K A L A T I O N

Wenn wir über Frieden reden und die Friedensuniversität gründen, dann müssen wir auch global Zeichen setzen!

Wie die aussehen könnten? Dieser Beitrag – ein Gedankengang von Hans Wolf dem Verfasser unserer Berliner Kommentare!

Berlin, Darmstadt, Willroth, 10. Augus 2017 – Die Initiatoren der Heinrich Schirmbeck Friedensuniversität! de Eskalation

Nordkorea 2011
Im Dezember übernahm Kim Jong-un nach dem Tod seines Vaters Kim Jong-il die Staatsspitze der Demokratischen Volksrepublik Korea. Aus Sicht der neuen Führung ist 2011 ein richtungsweisendes Jahr.

Was in Europa 2011 als „arabischer Frühling“ wenn nicht gefeiert so doch wenigstens begrüßt wurde, ist aus der Sicht des nordkoreanischen Diktators in höchstem Maße bedrohlich.
Im Rahmen des Bürgerkriegs in Libyen wurde der Diktator Gaddafi im Oktober 2011 ermordet.

Libyen hatte im Jahre 2003 seinen Verzicht auf Massenvernichtungswaffen erklärt, im Jahr 2004 verzichtete Staatschef Gaddafi auf die (weitere) Entwicklung von Atomwaffen. Im Gegenzug versprachen ihm die westlichen Demokratien Hilfe und wirtschaftliche Unterstützung.

Aber auch in Tunesien und Ägypten werden die Inhaber der Macht gewaltsam gestürzt. Syrien steht kurz vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs, dessen Folgen Europa spätestens in den Flüchtlingsströmen 2015 erreichen.

Nordkorea 2017

Aus der Sicht der Nordkoreanischen Führung garantiert alleine die Positionierung als Atommacht die Sicherheit des Staates.

Öffentlichen Äußerungen zufolge bezieht die Führung um Kim Jong-un den Untergang der Sowjetunion (Abrüstungsvereinbarungen) sowie die Entwicklung im Irak in ihre Analyse mit ein.

Nordkorea/Asien – USA/Europa/Afrika

Provokation und Konfrontation – seien es Worte seien es Taten – können diesen Konflikt in der Spirale der Gewalt nur immer schneller an die Spitze treiben. Darunter wird der gesamte Globus leiden und egal, wie dies ausgehen mag, es wird keinem von uns danach besser gehen.

Wir fordern daher alle Verantwortlichen in den Regierungen der Welt auf, ihre diplomatischen Künste und Kräfte dahingehend zu bündeln, dass der Konflikt Kim Jong-un / Donald Trump in unser aller Interesse zeitnah beigelegt werden kann.

Recherche: New York Times vom 25.03.2011, Dossier ARD Jahresrückblick 2011, Archiv Spiegel-Online

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Die weltpolitische Situation im Berliner Kommentar von

Hans Wolf, Berlin/Darmstadt:

Mein Berliner Kommentar ist:

Wir erleben in einer belasteten weltpolitischen Situation ein politisches Deutschland im Tiefschlaf – angesichts der Tatsache, dass unsere VOLKS-VERTRETUNG in wenigen Wochen neu gewählt wird. Wo sind die politischen Visionen (oder Ziele) eines Willy Brandts, wo sind die „blühenden Landschaften“ Helmut Kohls, wo sind die Bürger- und Menschenrechte von Burkhardt Hirsch und Baum, es ist „Leipziger Allerlei“ ähnlich wie „Irish Stew“ oder „Lapskaus“ – allerdings nicht als Delikatesse sondern Pommes-Buden-Niveau ohne dem wirklich gerecht zu werden.

International sind wir deutlich unter Pommes-Buden-Niveau: Pressefreiheit, Menschenrechte, Kriege / militärische Auseinandersetzungen in Syrien, Afghanistan, Sudan, Mali, …… und was unternimmt die UN? was ist mit Selbstbestimmung und Selbstverantwortung, was ist mit Solidar Globaler Gemeinschaft, warum lassen wir Flüchtlingsströme im Mittelmeer ersäufen …..

Wo ist die menschliche internationale Solidarität unter uns Menschen? Wo bleiben Menschenrechte? Warum werden vernichtende Waffen eingesetzt?

Es gibt leider keine „real-politisch wirksame“ solidarische Gemeinschaft von „unten nach oben“. Nur die United Co-Operative Nations | HUMAN EDEN Philosophie kann dies bewirken, indem wir auf VETO-Staaten verzichten und nationalstaatliches Denken zum Wohle des Friedens als Produktionsgut überwinden.

DAS ist mein heutiger spontaner Berliner Kommentar! Hans Wolf im August 2017

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Bruttosozialglück!

Gedanken über einen ökologischen Entwurf zum BRUTTOSOZIALGLÜCK nach Heinrich Schirmbeck, anlässlich der Vorbereitungen zur Errichtung der Heinrich Schirmbeck freie- und friedensUniversität durch die Schirmbeck Institute eG (iG)

 

 

„Die Transformation hin zu einer ökologischen sozialen Marktwirtschaft
ist möglich und nötig, und sie wird neue Arbeit und neues Einkommen schaffen. Der
Wandel wird auch unseren Lebensstil verändern – wir werden lernen, mit weniger Verbrauch
glücklich und zufrieden zu sein. Wir werden nach einer neuen Art von Wachstum streben:
nach wachsendem Wohlergehen für Mensch und Schöpfung.“

Horst Köhler, am 28.10.2009

Ökologie im BruttosozialGLÜCK

Ein kurzer Blick nach Südasien in das Königreich Bhutan

>>Zu dem hohen Respekt gegenüber der Umwelt gehört es auch, Dörfer und Häuser möglichst auf steilen Hängen, felsigen oder steinigem, d.h. unfruchtbarem Grund anzulegen, um kein Land, das für Ackerbau und Viehzucht dienen könnte, für den Bau zu verschwenden.

Mit dem Bauen wird in Bhutan wie in Tibet auch äußerlich „Erdverbundenheit“ dargestellt.

Dazu werden in jedem Falle „leichtere“ auf „schwere“ Baumassen gesetzt, z.B. Fachwerkgeschosse auf Erdgeschosse aus Natursteinen oder Stampflehm. Weiter werden die Bauten möglichst konisch – unten breiter, oben schmäler – ausgeführt, was nicht nur optisch Erdverbundenheit ausdrückt, sondern auch statisch für eine bessere Standfestigkeit sorgt. Und schließlich werden auch einzelne Bauteile wie Säulen und Fensterfaschen konisch dargestellt.

Ebenso gehört zu den Bauregeln die Verwendung nachwachsender Rohstoffe wie Lehm, Flusskiesel, Naturstein, Kalk, Holz und Stroh.

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Weiter gehört zu den Bauprinzipien eine Materialgerechtigkeit derart, dass die Materialien natürlich gezeigt und z.B. nicht verkleidet werden. Verputz und farbige Fassungen dienen dabei zur Unterstützung der Materialdarstellung.<<

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen – Landesverband Nordrhein Westfalen e.V.
Schriftenreihe der DGVN NRW e.V. Band 2
Glückseligkeit des Drachens
– die Philosophie des Glücks
in Bhutan und anderswo, S.46

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>>Die Bewahrung einer intakten Umwelt gilt in Bhutan als einer der 4 zentralen Pfeiler für das Erreichen von Bruttosozialglück. Die anderen 3 Pfeiler sind: 
(i) eine ausgewogene sozioökonomische Entwicklung;
(ii) die Bewahrung von Kultur und historischem Erbe, und
(iii) eine Gute Regierungsführung.
Seit Jahrhunderten haben die Bewohner Bhutans im Einklang mit der Natur gelebt.Die Erhaltung der Wälder und der Schutz der Flüsse und des Bodens waren und sind lebenswichtig in der fragilen Bergregion.

Die Beziehung zwischen dem bhutanischen Volk und der Umwelt wurde im Laufe der Jahrhunderte geprägt durch formale und informelle Regeln und Normen.

Traditionelle und lokale, oft animistische Vorstellungen unterstützten diese Entwicklung. Bestimmte Gebiete wurden als Wohnstätten von Gottheiten und Geistern – sowohl guten als auch schlechten – angesehen. Eine Störung oder Verunreinigung solcher Gebiete hätten den Zorn dieser Wesen auf sich gezogen mit Tod, Krankheit oder Hungersnöten als Folge.

Der Buddhismus stärkte diese Umweltethik und förderte Werte wie insbesondere
(i) die Achtung von allen Formen des Lebens und
(ii) (ii) dass man der Erde zurückgeben soll, was man ihr entnommen hat.

Diese traditionelle Achtung der Natur stellte sicher, dass Bhutan mit einer relativ intakten Umwelt in das 20. und 21. Jahrhundert eintrat (Fernsehen und Internet wurden erst 1999 mit dem 25-jährigen Thronjubiläum des vierten Königs eingeführt).<<

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen – Landesverband Nordrhein Westfalen e.V.
Schriftenreihe der DGVN NRW e.V. Band 2
Glückseligkeit des Drachens
– die Philosophie des Glücks
in Bhutan und anderswo, S.39 f.

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WasserKRAFT im BruttosozialGLÜCK

Und wieder ein kurzer Blick nach Südasien in das Königreich Bhutan

>>Zum einen ist das [Wasser] eine Energiequelle, vergleichbar mit den Ölquellen arabischer Scheichs, nur dass diese Quelle nicht oder zumindest nicht so schnell versiegt. Zum anderen benötigt Bhutan aufgrund der Topographie kaum Staudämme, sondern kann ohne große und zerstörerische Eingriffe in die Umwelt das Wasser aus den Gebirgsflüssen fassen und die Schwerkraft nutzend in die Turbinen leiten.

Zusätzlich hat Bhutan schon frühzeitig die sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung eingeführt, mit dem Ziel, nachteilige Wirkungen von Entwicklungsprojekten zu vermeiden und solche Projekte sowohl was die Umwelt anbetrifft als auch in ökonomischer Hinsicht langfristig nachhaltig zu gestalten.

Bhutan hat schon frühzeitig erkannt, dass eine intakte Waldbedeckung maßgeblich dazu beiträgt, dass das Wasser stetig fließt und von guter Qualität ist, das heißt relativ wenig Geröll und Sand enthält, was die Lebenszeit der Anlagen stark verkürzen würde.

Dasho Karma Ura, Leiter des Zentrums für Bhutanstudien in der Hauptstadt Thimpu, bezeichnete in einem Artikel … Wasserkraft als den Kernbereich kommerzieller Investition und Nutzung,
als Raketenantrieb der bhutanischen Wirtschaft.

Im Jahre 1996 wurden lediglich 2 % des Wasserkraftpotenzials des Landes genutzt, trugen aber bereits zu einem Drittel zu den Exporteinnahmen bei. Das gesamte Wasserkraftpotential wird auf 24.000 – 30.000 Megawatt geschätzt, derzeit werden ca. 5 % genutzt, bis 2020 sollen ca. 10.000 Megawatt genutzt werden.<<

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen – Landesverband Nordrhein Westfalen e.V.
Schriftenreihe der DGVN NRW e.V. Band 2
Glückseligkeit des Drachens
– die Philosophie des Glücks
in Bhutan und anderswo, S.40 f.
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H. Schirmbeck & Schach in Pulheim

In Pulheim wird seit 1976 im Rahmen des Pulheimer Sport-Club 1924/57 e.V. Schach gespielt. Gerhard Buchfelder hat im April 2016 literarische Kleinode, die sich mit dem Thema Schach beschäftigen, in einem Text zusammengetragen. Darunter finden wir:

Heinrich Schirmbeck: Das Aberdeensche Problem
erschien erstmals 1946 in der »Schwäbischen Zeitung«

Auf der letzten Archäologentagung in London lernte der Icherzähler Lord Aberdeen kennen und wurde von diesem eingeladen. Der Gastgeber bewohnte eine altersgraue ehemalige Abtei, die er von dem verstorbenen Lord Chesterfield, einem Vetter seiner Frau, geerbt hatte. Lady Aberdeen, eine feine, zarte Dame mit silbergrauen Haaren, forderte den Gast öfter abends zu einer Partie Schach auf. Sie spielten dann in einem Zimmer, das sonst nie betreten wurde, das Schachzimmer des Lord Chesterfield. Ihr Vetter war schwer erkrankt und nur, wenn er starke Medikamente genommen und halbwegs die Schmerzen ertragen konnte, spielte er Schach, „bis zum letzten Atemzug, ja, noch über den Tod hinaus!“ Eines Morgens fand sein alter Kammerdiener Fletcher ihn tot im Sessel sitzend. Vor ihm das elfenbeinerne Schachspiel und daneben ein Zettel mit der Anweisung : „Figuren so stehen lassen, Fletcher, untersteh dich nicht, das Brett abzuräumen, alter Junge! Die Partie wird fortgesetzt!“ (Zitate). Die Partie war noch nicht zu Ende gespielt und die Stellung der Figuren wiesen das „Aberdeensche Problem“ auf, so wie es nachher in Schachkreisen genannt wurde. Lord Chesterfield hatte sein Leben lang darüber gegrübelt und es galt als unauflöslich. Nacht für Nacht hörte Fletcher sein Stöhnen und Husten, doch er brachte die Partie nicht zu Ende, Lady Aberdeen
fand die klassische Lösung.

Datenquelle: Gerhard Buchfelder aus Pulheim-Stommeln, April 2016, letzte Änderung: Okt. 2016
Schach in der Literatur unter http:// http://www.pscsabt. de/Schach_in_der_Literatur .pdf, aufgerufen am 20.06.2017

Der Wandel – die Schirmbeck Stiftung

Heinrich Schirmbeck
„Seine Vision ist die eines souveränen, lustvoll mit den eigenen Möglichkeiten arbeitenden, planenden und die Zukunft vernünftig organisierenden menschlichen Geistes, dessen Ziel gleichsam in einer progressiven Unendlichkeit liegt, in der die hektische und grausame Betriebsamkeit der Gegenwart aufgehoben wird in einem „universellen Liebesnetz“.
So kommentiert G. Funk in seiner Monographie das erzählerische und essayistische Werk H. Schirmbecks.
G. Funk, Die Formel und die Sinnlichkeit, Das Werk Heinrich Schirmbecks, Marburg 1997,S.252

Mit der Annahme der Aufgabe – dem Werk und dem Wirken Heinrich Schirmbecks und auch mit dem liebevollen Engagement um eben diese Werke und dem Wirken, seiner Witwe, Helga Willuweit-Schirmbeck, haben sich für die Vorstände der Stiftung, wie auch für den Stiftungsgründer auch die Notwendigkeit der Anpassung der Stiftung an die Gegebenheiten ergeben.

Heinrisch-Schirmbeck-Stiftung

Die Heinrich Schirmbeck Universität die Heinrich Schirmbeck Akademie, aber auch die wissenschaftlichen, Umwelt-, Friedens- und Parteipolitischen, aber auch und im besonderen die literarischen Hinterlassenschaften zu sichern, zu schützen und einer Gesellschaft, vor allem der Jugend näher zu bringen damit für diese aus „einer Welt der Hoffnung“ eine Welt des „Friedens- und des Glücks“ wie es nicht nur Heinrich Schirmbeck, sondern auch viele seiner ihn schätzenden Wegbegleiter erfüllt sehen möchten, definiert die Aufgabenstellung und das neue Bild der Schirmbeck Stiftung.

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Diese Definition wird auch langfristig in viele Bereiche übertragen werden, die mit eben dieser Aufgabenstellung verbunden sind!

Erlauben Sie uns daher eine kleine Vorschau in die Abrisse der Zukunft unserer Arbeit

Und auch den Hinweis:

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Hierzu haben wir uns des ersten Blogs bedient, in dem wir seinerzeit alle Beiträge posteten.

https://schirmbeck.wordpress.com

 

Wir bedienen weder Ideologien noch Eitelkeiten

Mit der Gründung einer genossenschaftlichen Universität beschreiten wir als Pioniere wie auch mit dem Projekt HUMAN EDEN | die Eine geeinte Welt,  einerseits absolutes Neuland, andererseits würdigen wir mit Heinrich Schirmbeck einen Literaten, einen Wissenschaftler, einen überzeugenden Vordenker und Mahner.

In seinen Denkansätzen und seiner Universialen Weitsicht war er seiner Zeit stets weit voraus.

Ohne Rücksicht auf Ideologien und Eitelkeiten vernetzte er seine Denkansätze und seine philosophisch-ethischen Wertvorstellungen in ein komplexes Gesamtwerk seines Lebens.

Ein beeindruckendes gelebtes „Gesamt-Kunst-Werk“, dessen von ihm selbst zu Papier gebrachten Gedanken wir nachlesen können, dessen aktive Beteiligung an diversen Prozessen der Willensbildung wir nicht nur aus Beschreibungen, Beobachtungen und Erinnerungen von Zeitgenossen erfahren können, dessen Auswirkungen wir heute nicht ermessen nur ermessen und auch nicht nur lediglich würdigen können und werden.

Frau Helga Willuweit-Schirmbeck begleitete ihn und schildert uns aus ihrer gemeinsamen Zeit mit Heinrich Schirmbeck:

DSC_5049 - Kopie

„Heinrich Schirmbeck hat Ende der 70ziger Jahre sein literarisches Lebenswerk abgeschlossen, weil für ihn nun die großen Menschheitsfragen mehr bedeuteten als Prosaminiaturen.

Mit seinem Mut, seiner Uneigennützigkeit und Unbestechlichkeit hätte er eigentlich eine der zentralen Bezugspersonen der Friedens- und Ökologiebewegung werden können, wenn dies nicht längst über ihren Gruppenhickhack und über ihren Versuchen parlamentarischen Mitspielens und Mitlaufens vergessen gehabt hätte, was sie einmal war und wollte.

Mit Petra Kelly war Schirmbeck eng befreundet und schrieb für sie Aufrufe und Artikel. Als einer der ersten hat H. Schirmbeck die FRIEDLICHE NUTZUNG DER ATOMENERGIE FUNDIERT IN FRAGE GESTELLT.

Als einer der wenigen Aufrechten aus der literarisch wissenschaftlichen Szene war er schon Ende der 70ziger Jahre für Blocküberwindung und für eine neutrales konförderiertes Deutschland eingetreten, als dies noch ebenso unpopulär wie unbequem war.

Er hat sich nie gefragt, ob es allen recht war, was er tat. So kann man ihn nicht einfach nur als Vertreter der Intellektuellen Szene betrachten, sondern als Botschafter von HUMAN EDEN | der Einen geeinten Welt.

Er hat sich nie Gedanken gemacht, ob etwas für ihn persönlich dabei herauskam.

Er hat sich selbst, den Regierenden und allen Menschen stets jene Frage gestellt, die für Theodor Storm den freien Menschen vom freiwilligen Knecht unterscheidet: „WAS KOMMT DANACH?“

Zu Heinrich Schirmbecks literarischen Meister-Werk sagt sie:

„Ärgert dich dein rechtes Auge“ ist ein Roman des Lichtes und hier spielt die Doppelnatur des Lichtes als glänzendes Symbol die Hauptrolle.

Die Lichtphysik führt zu einer Lichtmetaphysik.

Licht und Materie verhalten sich wie das göttliche Urlicht zum [Sündenfall] des materialisierten Lichtes. Das Auge (physikalisch gesprochen) wird zum Organ der ständig herabgekommenen Materialität. „Um das Göttliche Licht“ zu sehen, muss man wieder in den Schoß der Blindheit zurücktreten. So war wohl auch Christus fürchterlicher Ratschlag vom auszureißenden Auge zu verstehen.

Dieser Roman ist ein großartiger literarischer Versuch in die Abgründe unserer modernen Städte zu tauchen. Ohne Zweifel ein faustisches Buch und vielleicht besteht Heinrich Schirmbecks Anliegen darin, uns den Spiegel vorzuhalten und durch Schocks zum Nachdenken zu zwingen.“

Ein weiterer Augenzeuge des Wirkens von Heinrich Schirmbeck: Robert Jungk sprach:

„Wer dieses große geistige und künstlerische Experiment verstehen will, darf sich nicht auf isolierte Betrachtung von Zitaten begnügen, sondern muss sich auf den Schauplatz des Ereignisses selbst begeben, muss dieses Nebeneinander und Miteinander von Kühnheit und Reife als Gesamterlebnis in sich aufnehmen, um erschüttert und zum Weiterdenken angeregt zu werden. Das ist es ja, was Heinrich Schirmbeck mit einer Inbrunst aus tiefen Herzen verkündet – wie meines Wissens kein Deutscher seit Hölderlin: ALLES GETRENNTE MUSS SICH WIEDERFINDEN!!

Wird sich das deutschsprachige Leserpublikum dieser Leistung würdig erweisen??“

Das britische und amerikanische Leserpublikum feierte Heinrich Schirmbecks Roman.

Es feierte nicht mehr den Friedensaktivisten und Kritiker der militärischen und/oder der zivilen Nutzung der Kernkraft.

UNS ist dies allerdings Anlass genug die HEINRICH-SCHIRMBECK-freie und friedens-UNIVERSITÄT im Rahmen einer als genossenschaftlichen Einrichtung begründeten Schirmbeck Institute eG über das Erfahren und Erkennen hinaus zu errichten um diesem Gesamt-Lebens-Werk „Für eine Welt der Hoffnung“ und ein „Weltgleichgewicht des Vertrauens“ gerecht zu werden.

Wir nehmen heute nach den feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Literaten, Friedens- und Umweltaktivisten und mitbegründer der Partei „die Grünen“ Deutschlands, diese Erkenntnisse zum Anlass, nicht nur dass zu würdigen was Heinrich Schirmbeck ausmacht, sondern auch das Bewusstsein für seine „Andere Denk- und Handlungsweise zur Lösung der Probleme unserer heutigen Zivilisation, als die zu diesen Überhaupt führte“ in Wirtschaft, Gesellschaft und globale soziale Lebensgemeinschaft“ zu schärfen!

Friede als Produktivgut eines der essentiellen Botschaften, die Ihn mit Dag Hammarskjöld, Nelson Mandela, und anderen unstreitbaren Friedensbotschaftern in unseren Augen gleichstellt.

Wir begrüßen in diesem Sinne alle begeisterten MIT-UnternehmerInnen, die uns begleiten, fordern und fördern mögen!
Die Initiatoren der
Schirmbeck Institute eG
die im Verlaufe mit der Errichtung der
Heinrich Schirmbeck freie- und FriedensUniversität beauftragt ist.
im Juni 2017
Ergänzt im September 2018
sowie des Projektes

HUMAN EDEN | die Eine geeinte Welt

Interview von Artur Rümmler mit Heinrich Schirmbeck

 

Veröffentlicht in dem Sammelband „Der Grenzgänger“ Band 2
Herausgeber Rolf Stolz

A.R.: Sie haben bereits 1966 bevor es in der BRD eine ökologische Bewegung gab, in ihrem Essayband „Ihr werdet sein wie Götter“ ökologische Fragestellungen behandelt und vor der Umweltzerstörung gewarnt. Welche Rolle spielt die Ökologie in Ihren Veröffentlichungen?

H.Sch.: Der von Ihnen erwähnte Essayband erschien 1966, aber ich muss dazu sagen, dass in ihm Arbeiten und Studien enthalten sind, die ich schon viele Jahre vorher veröffentlicht hatte, d.h. dass ich mich bereits in den fünfziger Jahren mit ökologischen Themen beschäftigt habe. Zum Teil während meiner Zeit als Redakteur ei der Schwäbischen Zeitung“, zum Teil auch als Mitarbeiter bei Zeitschriften. Also lange, bevor die ökologische Frage in Deutschland und in den Industrienationen durch den berühmten Bericht des Club of Rome, „Die Grenzen des Wachstums“, dann relevant und akut wurde. Habe ich die ökologischen fragen in mein literarisches Werk einbezogen, insbesondere in mein wissenschaftliches Werk und nicht so sehr in mein dichterisches Werk. Aber auch mein Roman von 1957, „Ärgert dich dein rechtes Auge“, der ja die fiktive Biographie eines Atomwissenschaftlers darstellt, enthält schon diese ökologischen fragen in Verbindung mit der sogenannten friedlichen Nutzung der Kernenergie und ist überhaupt in der Weltliteratur der erste und nach meinem Dafürhalten bisher auch der einzige Roman geblieben, der die Frage der militärischen und friedlichen Nutzung der Atomenergie und ihrer Folgen für den Weltfrieden und für die Welt-Ökologie behandelt hat.
Die Ökologie spielte in meinem dichterischen Werk insofern seit den Anfängen eine besondere Rolle, als mich das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt, zur Erde, des Menschen als eines Geschöpfes dieser Erde immer besonders interessiert hat und ich mich manchmal sogar im meinen frühen Novellen, die in den vierziger Jahren erschienen sind, auf die romantische Naturphilosophie der Deutschen zu Anfang des 19. Jahrhunderts bezogen habe.

A.R.: Sie verkörpern eine Art von Schriftsteller, die hierzulande selten ist, nämlich den enzyklopädisch gebildeten, den gelehrten Erzähler, der die Herausforderung der modernen Naturwissenschaft, speziell, der Atomphysik, an die Literatur annimmt. Wie verbinden Sie Wissenschaft und Dichtung?

H.Sch.: Seit Beginn meiner schriftstellerischen und dichterischen Tätigkeit hat mich die Frage bewegt, wie dasjenige Phänomen der modernen Welt, das unser menschliches, mitmenschliches und gesellschaftliches Leben von Grund auf verändert hat, nämlich die Wissenschaft, besonders die Naturwissenschaft in Verbindung mit ihrer Anwendung, der Technik, wie dieses Phänomen, das ich für von allergrößter Wichtigkeit für die Gestaltung des menschlichen Lebens -,
wie dieses Phänomen also in die Dichtung zu integrieren sei.
Ich hatte immer das Gefühl, dass dieses Problem von der modernen Dichtung überhaupt nicht genügend beachtet worden ist.
Denkt man zum Beispiel an den antiken Dichter Lukrez, der ja versucht hat, die antike Atomtheorie eines Leukippos in die dichterische Vision zu erheben und ein Dichtwerk daraus zu machen, oder denkt man zum Beispiel an Dante, der in seiner „Göttlichen Komödie“, den grandiosen Versuch unternommen hat, das damals existierende Weltbild, das ptolemäische Weltbild, in dichterische Strukturen zu übersetzen; oder denken wir an Johann Wolfgang on Goethe, an seine Farbenlehre, die ja zum Teil dichterisch geschrieben ist oder an seinen Roman „Die Wahlverwandtschaften“, wo er versucht hat, das Symbol der chemischen Wahlverwandtschaften ins Menschliche, Gesellschaftliche, Psychologische zu übersetzen; oder denkt man an Emile Zola, der die damalige gesamte wissenschaftliche Welt und Technik in sein großes Romanwerk „Les Rougon-Macquarts“ hineingenommen hat, – dann muß man eigentlich sagen, dass die sogenannte Moderne, die sich immer mit ihrer Modernität aufgespielt hat, in dem Sinne völlig unmodern geworden ist, als sie, als die Wissenschaften begannen, sich zu spezialisieren und zu abstrahieren, von den Wissenschaften Abstand genommen hat und überhaupt nicht mehr den Versuch unternommen hat, sie in die moderne Literatur zu integrieren.
Und dieser Diskrepanz bin ich mir mit den Jahren immer mehr bewusst geworden, und schließlich musste ich einfach den Versuch machen, die moderne Physik, besonders die moderne Atomphysik, in ein dichterisches Gebilde umzusetzen, und ich möchte fast glauben, dass mir dieser Versuch in meinem Roman „Ärgert dich dein rechtes Auge“ gelungen ist, der ja ach ins Französische, Amerikanische, Englische und Spanische übersetzt worden ist und im Ausland bezeichnenderweise eine viel größere Wirkung gehabt hat als in Deutschland.
Den zweiten Versuch habe ich gemacht in meinem Russland-Roman „Der junge Leutnant Nikolai“ von 1958, der sich mit der sogenannten nichteuklidische Geometrie beschäftigt. Die nichteuklidische Geometrie wurde von dem russischen Mathematiker Lobatschewski 1825 entwickelt, in demselben Jahr, in dem sogenannten Dekabriesteenaufstand nach dem Tode des Zaren Alexander I. stattfand, und dies beiden Ereignisse habe ich versucht in eine wissenschaftsphilosophische Verbindung miteinander zu bringen.
Das ist der zweite große Versuch, ganz abgesehen von meinen Erzählungen, in denen ich immer wieder versucht habe, naturphilosophische Themen, aber auch atomphysikalische Themen zu gestalten. Ein Beispiel ist meine Novelle „Die Pirouette des Elektrons“, die ja auch den Titel für meinen letzten Erzählband abgegeben hat,

A.R.: Sie haben 1970 einen Essay veröffentlicht mit dem Titel „Die moderne Literatur und die Erziehung zum Frieden“. Was kann Ihre Literatur, was kann heute die Literatur überhaupt zum Frieden beitragen?

H.Sch.: Vielleicht darf ich im Zusammenhang mit Ihrer Frage noch erwähnen, dass dieser 1970 im Verlag der Wissenschaften und der Literatur veröffentlichte Essay nicht die einzige Arbeit geblieben ist, die ich zum Thema Frieden geschrieben habe. In den letzten Jahren habe ich mich besonders in der Friedenspolitik der alternativen Gruppen und der Grünen engagiert und bin da ebenfalls durch einige Studien und Essays hervorgetreten. Meine Studie über die Logik der atomaren Abschreckung unter dem Gesichtswinkel des sogenannten Nachrüstungsbeschlusses ist in der Hamburger Zeitschrift „Neue Politik“ in zwei Fortsetzungen veröffentlicht worden und hat einige Diskussionen auch in Regierungskreisen hervorgerufen. Dann habe ich einen Appell herausgegeben „Atomares Vetorecht für die Deutschen“, der von der Bürgerinitiative „Frieden und Neutralität“ in Oberhausen den Bundestagsabgeordneten zugestellt worden ist.
Aber meine Beiträge zur Friedensproblematik betreffen nicht nur die Friedenspolitik, sondern auch die Ökologie. Ich sehe Frieden und Ökologie in einem untrennbaren Zusammenhang und habe zu diesem Zweck über die Energiewirtschaft der Zukunft geschrieben. Diejenige Form der Energiewirtschaft, die uns wahrscheinlich als letzte Lösung übrigbleiben wird, nämlich die sogenannte „solar-hydrogeneconomy“ entwickelt von dem amerikanischen Energieforscher John Bockris von der University of Texas und dem deutschen Energie-Forscher Prof. Justi von der TH Braunschweig.
Über das, was die moderne Literatur zum Frieden beitragen kann, habe ich mich dann ja in meinem vorhin erwähnten Essay von 1970 geäußert. Das Grundkonzept meiner Theorie könnte ich vielleicht so ausdrücken. Die moderne Literatur hat es versäumt, einen gewichtigen Beitrag zur Friedenserziehung zu leisten, indem es ihr im Grunde genommen immer nur darauf angekommen ist, die Faszination der Aggressivität, die Faszination des Kriminellen, des Bösen darzustellen, weil sie sich eben von dieser Faszination größere publizistische Erfolge und Effekte versprochen hat, als etwa von einer Literatur im Sinne eines Jean-Jacques Rousseau, der in seinem Buch „Emile oder über die Erziehung“ ein Beispiel für Friedenspädagogik gegeben hat, das neben den Schriften Pestalozzis einzigartig in der Weltliteratur dasteht.
Und ich meine an dieser Aufgabe sind unsere modernen Autoren vorüber gegangen, verständlicherweise, weil es natürlich viel schwieriger ist, soziale Verhaltensweisen, die dem Frieden unter den Mitmenschen, aber auch unter den Völkern dienen, so darzustellen, dass der Leser sie gewissermaßen wie einen Krimi lesen kann.
Die Darstellung dessen, was Plato in seiner Staatsphilosophie das Gute, das Ethisch-Normative genannt hat, das ist eben nach meiner Ansicht in der modernen Literatur zu kurz gekommen. Die Aufgabe des modernen Romanciers sollte eben gerade darin bestehen, Szenerien und menschliche Verhaltensformen zu beschreiben und zu entwickeln, die als Vorbilder für unser alltägliches soziales Verhalten, aber auch für unser friedenspolitisches Engagement dienen könnten.

A.R.: Sie sind aktiv in der Friedensbewegung, in Darmstadt wie auch bundesweit. Was sehen Sie als die nächsten Aufgaben der Friedensbewegung in Darmstadt und der BRD?

H. Sch.: In der Darmstädter Friedensbewegung bin ich seit etwa 1 Jahr aktiv. Wir sind seinerzeit ausgegangen vom Krefelder Appell, der sich gegen die Stationierung neuer amerikanischen Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik wendet und der inzwischen von fast zweieinhalb Millionen Bürgern unterschrieben worden ist.
Mit einigen Initiationen des Krefelder Appells verbindet mich eine persönliche Freundschaft, mit Gösta von Uexküll, mit Petra Kelly, mit Josef Weber, dem eigentlichen Organisator, und mit General Bastian.
Wir wollen in der Darmstädter Friedensbewegung keine bloßen Zuhälter des Krefelder Appells sein, sondern etwas Eigenständiges daraus machen und haben ihn deshalb nur als Grundlage benutzt, um darauf unsere ortsansässigen Aktivitäten aufzubauen, die inzwischen soweit gediehen sind, dass wir Stadtteilgruppen gebildet haben, die sich in bestimmten Lokalitäten treffen, um dort die Aktivitäten der nächsten Zeit zu besprechen. Auf der anderen Seite haben wir einen zentralen Versammlungsort, das ist die Katholische Hochschulgemeinde in der Nieder-Ramstädter Straße.
Wir haben inzwischen einige Veranstaltungen arrangiert, eine im Luisencenter, eine weitere in der Orangerie, die von etwa sieben- bis neunhundert Bürgern besucht worden ist. Unsere nächste Aktivität ist die Teilnahme am Ostermarsch, und weitere Zukunftsziele sind die Erkundung von Atomwaffenlagerstätten im hessischen Raum und die Organisierung von Märschen dorthin.
Die Kundgebungen sollen die Sensibilität der Bürgerschaft für die Friedensproblematik wecken, aber damit ist unserer Ansicht nach nicht getan. Dieses Stadium der Sensibilisierung ist gewissermaßen nur das erste Stadium, das wahrscheinlich nicht die bereits gefassten Beschlüsse unserer Politiker in bezug auf die sogenannte Nachrüstung umwerfen kann.
Das zweite Stadium wird deshalb darin bestehen, dass man sich Gedanken darüber macht, wie man die Politiker dazu bringen kann, den Volkswillen, der sich gegen die amerikanischen Mittelstreckenraketen richtet, zu respektieren.
Es ist dann einfach unsere Pflicht, durch Willenskundgebungen die Politiker, die wir gewählt haben, dahin zu bringen, dass sie unseren Willen auch durchführen. Wie das zu bewerkstelligen ist, darüber sind die Vorstellungen noch sehr unterschiedlich: passiver Widerstand, aktiver Widerstand, totale Versagung, Streiks, Hungerstreiks, Aufmärsche, Massen-Demonstrationen.
In einer Studie haben Juristen festgestellt, dass die sogenannte Nachrüstung gegen das Grundgesetz verstößt. Wir müssen uns auf die Grundrechte berufen, um unseren Willen zum Überleben und zum Frieden durchzusetzen.

 

Krebse, Störe und Gewürztraminer gibt es hier nicht mehr

Wir begeben uns auf eine Zeitreise zum Pfingst-Wochenende im Jahr 2170.

Die Forschungsgruppe ATOM-MÜLL-ARCHÄOLOGIE der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität eG tagt in Finnland, im Kongresszentrum der Gemeinde Eurajoki in unmittelbarer Nachbarschaft der Atomaren Metropole Olkiluoto.

Zwischen 1978 und 2031 wurde die Ostseeinsel Olkiluoto zum weltweit leistungsstärksten Atomstromgenerator entwickelt. Zusätzlich dient sie bis heute als größte atomare Müllhalde des Planeten. Noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren die Einwohner stolz auf „Finnlands elektrischste Gemeinde“ – wie damals auf dem Schild am Ortseingang zu lesen war.

Heute – an Pfingsten des Jahres 2170 nach Christus – sehen wir mit entsetzten Augen die umweltbiologischen Folgen der menschlichen Fehlleistungen und energiepolitischen Irrtümer:
Die Atome des verseuchten Wassers um die tropische Atominsel herum sprudeln wie die heißen Quellen des Yellowstone Nationalparks. Selbst in kältesten Winternächten kühlt die umgebende Ostsee maximal auf 53,2° Celsius ab.

„Das Wasser aus dem Kühlturm in Olkiluoto wärmt von unten die Erde, und oben wachsen die Trauben des Gewürztraminers. Perfekt temperiert auch für Krebse und Störe, die hier in einem Becken gezüchtet werden. Daraus wird Kaviar gemacht.“ Verkündete der atomfreundliche Bürgermeister im Jahr 2009 stolz.

Krebse, Störe und Gewürztraminer gibt es hier nicht mehr, nur noch kontaminierten Beton, kochende Ostsee und glühende Stromleitungen.

Die Wissenschaftler des ausgehenden 22. Jahrhunderts sehen sich vor die schier unlösbare und seit zweihundert Jahren ungelöste Herausforderung gestellt, das ökologische Ungleichgewicht zugunsten einer Überlebenschance des „blauen“ Planeten zu überwinden.

Wie blau-äugig waren die Menschen vor 200 Jahren wirklich?
Bis 2030 waren weltweit 560 Atommeiler mit einer Laufzeit von mindestens 50 Jahren in Betrieb, es entstanden so knapp 4000m³ hochradioaktiver Abfall pro Jahr.

Bis 2031 produzierten die Menschen etwa 200.000 m³ Atommüll
ohne zu wissen wohin damit,ohne zu wissen, wie lange wirkt die Radioaktivität tatsächlich nach.

Deutschland hat schon 2002 als Schutzziel 1.000.000 irdische Jahre vorgegeben. Dies war eine bevölkerungsberuhigende Fehlleistung und terrawissenschaftlicher Irrtum.

Die Forschungsgruppe ATOM-MÜLL-ARCHÄOLOGIE der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität hat die Aufgabe, archäologisch und historisch die atomare Fehlleistung gesamtökologisch zu erfassen und eine fundierte Prognose über die zukünftige Entwicklung abzugeben.

Dazu arbeiten an 560 Standorten der Erde Spezialteams der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität eG – finanziert von den United Co-Operative Nations | Human Eden.

Jetzt an Pfingsten 2170 soll an diesem historischen Standort die Entscheidung richtungsweisend vorbereitet werden, in den kommenden 15 Jahren alle atomaren Rest-Müll-Bestände im Wege unbemannter Raumfährentransporter endgültig von der Erde zu entfernen.

Die Forschungsgruppe Afrikanischer Astrophysikerinnen des Instituts Co-Operative Ecology in Space mit Sitz in Khartum (bis 2079 Sudan) hat ein Schwarzes Loch in 68 Lichtjahren Entfernung von unserem Sonnensystem entdeckt und erforscht. Dieses Schwarze Loch verschlingt Energien in einer solchen Größenordnung, dass eine Zufuhr des kompletten terranischen Atommülls anteilig in den Promillebereich fällt. Damit sind wissenschaftlich keine weiteren Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht unserer Galaxis zu erwarten.

Alle Organe der United Co-Operative Nations | Human Eden eG sind sich darin einig, dass zur Sicherung unserer Zukunft und der Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts der Erde finanzielle Einwände bedingungslos beiseitegeschoben werden müssen.

Diese Einigkeit ist insofern völlig ohne Alternative, da die bio-ökologischen Konsequenzen in der Nachbereitung dieser Entfernung die viel viel größere Herausforderung der globalen Co-Operative darstellen. Damit es hier wieder Krebse, Störe und Gewürztraminer ohne atomar radioaktive Belastungen geben wird.

Am Pfingstmontag 2170 nach Christus beschließt die Forschungsgruppe ATOM-MÜLL-ARCHÄOLOGIE der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität eG einstimmig, ohne Enthaltung und ohne auch nur eine ungültig abgegebene Stimme, dass dieses Projekt umgehend in die Tat umgesetzt werden muss.

Es bleibt der Forschungsgruppe ATOM-MÜLL-ARCHÄOLOGIE der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität vorbehalten, in den kommenden 15 Jahren alle weiteren – auch kleinere und kleinste – Endlagerstätten auf dieser Erde zu entdecken, erforschen und der Entfernung zu zuführen.

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Vor 200 Jahren beschwor der Namensgeber der heutigen Friedensuniversität bereits die unabsehbaren Folgen des akademisch unausgegorenen Entsorgens von Atommüll zum Ende des 20. Jahrhunderts. Von ihm stammt der Begriff „ATOM-MÜLL-ARCHÄOLOGIE“.

Daher an dieser Stelle unser Dank an den ökologischen Vordenker und friedenspolitischen Mahner Heinrich Schirmbeck.

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Fördern oder Fordern?

Wenn wir uns mit der von Heinrich Schirmbeck geprägten Aussage „wer sich mit Buchstaben begnügt, statt sein Herz in die flammende Waagschale zu werfen, sondert sich von Gott“, wird Literatur und den Literaten nicht nur als Produzenten von Unterhaltung empfinden. Nein er wird erkennen was den Literaten „Heinrich Schirmbeck“ zum Mitbegründer der Partei „die Grünen“, zum Mitbegründer des BUND und zum Mit Begründer der Friedensinitiative Deutschland auch federführend werden ließ?

Vielleicht erkennt er sich sogar selbst in der Person und entdeckt die Authentizität des Handelns und – wer weiß – sogar die Duplizität?

Gehen wir noch weiter und beschränken uns in der Betrachtung nicht nur alleine auf die Buchstaben, wie z. B. Univers und Universal, kommen wir dann nicht auch aus der Anforderung der Einleitung dahin – auch den Universalisten die Möglichkeit zu gewähren seine Universalität zu seiner Universialität werden zu lassen?

Potential, nicht nur dem Literaten anheim gestellt, braucht eine Bühne!

Unsere Akademie

Sie braucht Förderung, sie muss gefordert werden!

Warum nicht in der Heinrich Schirmbeck Universität und der Heinrich Schirmbeck Akademie, deren Inhalte Sie der beigefügten Graphik entnehmen, können?

Was spricht also dagegen, sie einzuladen, dieses Projekt zu unterstützen?

Pfingsten

Alban Nikolai Herbst und Heinrich Schirmbeck!

Das Heinrich Schirmbeck Jahr und die Begegnung mit Freunden!

Gerne erinnern wir uns an die Zeit in der wir mit dem Heinrich Schirmbeck Jahr, den 100. Geburtstag des Menschen Heinrich Schirmbeck feierten.

Ein Jahr – in dem viele die ihn kannten, schätzten und durch sein Werk inspiriert wurden, sich seiner erinnerten.

So z. B. Alban Nikolai Herbst, den ich im Jahr 2015 in der Landes- und Universitätsbibliothek der TU Darmstadt im Rahmen unserer dortigen Ausstellung kennen und schätzen lernte.

Der mir und natürlich auch allen BesucherInnen seines Vortrages in einer ergreifenden Art- und Weise Heinrich Schirmbeck näher brachte.

Ähnliches berichteten auch die Menschen die an dieser Veranstaltung teilnahmen.

Alban Nikolai Herbst: Schirmbecks Vermächtnis und „Traumschiff“

Lesung und Vortrag
Di. 19.01.2016 | 19.30 Uhr

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck
Alban-Nikolay herbst

Alban Nikolai Herbst

Alban Nikolai Herbst, kürzlich von der FAZ zum „Universaldichter“ gekürt, hat bereits ein umfangreiches Werk aus Romanen, Theater- und Rundfunk-Hörstücken sowie auch Netzliteratur vorgelegt, das ungewöhnlich ist in seiner Formenvielfalt und inhaltlichen Bandbreite. Er gilt als einer der führenden Autoren der literarischen Postmoderne, dessen poetisches Programm – verkürzt – als eine gegenseitige Durchdringung von Realitäten und Fiktionen geschrieben werden kann.

Im ersten Teil des Abends stellt Herbst das einflussreiche Lebenswerk des Schriftstellers und Visionärs Heinrich Schirmbeck vor, zu dessen 100. Geburtag eine Kabinettausstellung im Literaturmuseum zu sehen ist. Im zweiten Teil liest der Grimmelshausenpreis-Träger aus dem „Traumschiff“ – seinem aktuellen Roman, der tatsächlich auf der namengebenden MS Astor spielt und die Geschichte eines alternden, sterbenden Mannes erzählt, der das Schiff nie verlässt, sondern die fremden Häfen und Städte von der Reling aus betrachtet. Herbsts „Traumschiff“ ist – bei aller Leichtigkeit und Geradlinigkeit der Erzählung – die Utopie eines würdigen, weil menschenliebenden Sterbens, ein hoffnungsvoller und Hoffnung gebender Roman, in dem der nahende Tod zu einem letzten und großen Gesang auf das Leben wird.