Warum ich für Frieden und Abrüstung plädiere!

Diesen Aufruf verfasste Heinrich Schirmbeck zum Anti Kriegstag 1979

„Die Welt, wie sie scih in der zweiten Jahrtausenhälfte darbietet, ist ein kaum durchschaubarer Komplex aus technischem System-Rationalismus und ideologisch-massenpsyschologischem Irrationalismus.

Ob sie diesen Widerspruch überlebt, weiß niemand. Will sie ihn überleben, dann nur, wenn endlich die Anweisungen der Bergpredigt, insbesondere die Verheißung: „Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen!“ in internationale politische Berhaltenspraxis umgewandelt werden.

Daran geht kein Weg vorbei.
Was Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch als wirklichkeitsfremde Illusion belächelt worden ist: der Glaube an die Möglichkeit des Friedens unter den Völkern, wie ihn der Prophet Jesaias als eschatologische Hoffnung ausspricht, das erweist sich heute als einzig gangbarer Ausweg aus der Krise, sodaß sogar ein Pragmatiker und nüchterner Realist wie der ehemalige Direktor des WeltwirtschaftsInstitutes in Kiel, Fritz Baade, sagte: „Die Wahrheit überdas Christentum ist, dass es noch niemals so aktuell, nämlich so Lebensnotwendig für alle Menschen gewesen ist wie heute. Wenn wir überhaupt Hoffnung haben, dass unsere und dei nächste Generation die ungeheure Aufgabe lösen werden, die vor uns steht – nämlich die Sicherung des Friedens, die Rettung der Erde als bewohnbare Stätte und die Herstellung größerer Gerechtigkeit zwischen Reich und ARm, Nord und Süd – so können wir diese Hoffnung praktisch nur daraus schöpfen, daß das Christentum gerade erst an den Anfängen seiner wirklichen Weltmission steht.“

Der Mensch an sich ist kein Mörder und Zerstörer. Erst die psyschologischen Eigengesetzlichkeiten von Gruppen, Verbänden und Staaten im Verein mit der Machtlüsterheit Einzelner und hierarischischer Gruppen, sein Trieb zur Absolutsetzung relativer Teilwahrheiten – Ideologien – führen zu den Massenopfern der Kriege.

Im Gegenwärtigen Moment, da der Krieg – auch für den sogenannten „Sieger“ – die absolute Vernichtung bedeuten würde, hilft nur noch ein völliges Umdenken.
Die tödliche Rüstungsspirale kann nicht durch „gegenseitiges Aufholen“ sondern nur nur durch freiwilligen Verzicht auf das Wettrüsten und durch Vertrauen und Vernunft und Einsicht des anderen (Bisher „Gegner“ genannt) beendet bzw. durchbrochen werden.
Das klingt im Sinne der bisherigen Politik utopisch uns selbstmörderisch, ist aber die einzige Chance zur Rettung der Menschheit. Die Bergpredigt muss Weltpolitik werden.

Sie ist die heute noch einzige mögliche „Real“-Politik!

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Warum ich mich für Frieden einsetze

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Ein Gedanke zu „Warum ich für Frieden und Abrüstung plädiere!

  1. NIcht nur alleine aus diesen Zeilen, aber durch das Werk und das Wirken des Autoren dieses Aufrufes, dessen Bedeutung und auch dessen Bedingungen bis in die heutige Zeit immer noch bestehen, sehen wir als Sachwalter und Verwalter des geistigen Eigentums von Heinrich Schirmbeck die Notwendigkeit die Heinrich Schirmbeck FriedensUnversität eG in allen Teilbereichen und in der Gesamtheit der geplanten Entwicklung zu realisieren.

    Vielleicht ist es sogar notwendig und erforderlich den Ruf von Heinrich Schirmbeck aus dem Jahr 1984 noch einmal zu erneuern und sich diesem in Verbundenheit und in globaler Geschlossenheit anzuschließen! Der Aufruf der da lautet:

    „Das rufe ich meinen Kollegen hier und in aller Welt zu: Tragen wir unser Scherflein dazu bei, dass das fragwürdige und afu dei Dauer weder narrensichere noch menschwürdige Gleichgewicht des Schreckens endlich druch ein Weltgleichgewicht des Vertrauens abgelöst wird“ Auszug aus Umrisse einer Weltsicherheitsgemeinschaft von Heinrich Schirmbeck aus dem Jahr 1984!

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