Der Blick ins Dritte Jahrtausend…

Verfasst von Heinrich Schirmbeck im Jahr 1965!
In einer Rundfunk Essay die am 5.9.1965 im Süddeutschen Rundfunk 
in der Redaktion von J. Schlemmer ausgestrahlt wurde. 

Der Titel

Prognosen und Visionen 
Oder 
Der Blick ins dritte Jahrtausend!

Wir laden Sie ein eine Kleine Reise in, eben diese Zukunft des Dritten Jahrtausends zu machen!

Wir beginnen mit einer kleinen Bestandsaufnahme, die Ihnen möglicherweise einen Zustand beschreibt der nicht das Jahr 2025, wie in der Vorlage, sondern das Jahr 2017 beschreiben könnte!

Aus der Vorlage von Herbert George Wells, „die Zeitmaschine“ und der Ableitung von Egon Friedell der Wiener Kunsthistoriker, wurde von Heinrich Schirmbeck dieses Bild gezeichnet, das wir einmal als Fragment in uns aufnehmen wollen.

Wir befinden uns in einer Zeit, eben diesem Jahr 2025 in dem alles was die Menschen brauchen in Fankriken und zwar in seinem Beispiel in Atomfabriken hergestellt wird.

„Zum Lunch gibt es Sauerstoff aus dem Automatenzerstäuber, zum Mittagessen syntehtisches Eiweiß, statt achtstündigen Schlafs in molligen Federbetten eine fünfminütige Bestrahlung mit Ultraviolett.

In Folge dieser kolossalen Zeitersparnis auf allen Gebieten kommt es zu grimmigen sozialen Kämpfen: man rauft sich um das bisschen verbleibende Arbeit, und „höchstes Glück der Erdenkinder“ ist nicht mehr – wie bei Göthe „Die Persönlichkeit“, sondern der Zweiundzwanzigstundentag.

Und somit entwickelt sich ein neues Produkt – das auch durch Facebook oder sonstige SozialMedien nicht mehr befriedigt werden kann.

Die Langeweile als Produkt einer Automatenzivilisation spielt überhaupt eine bedeutende Rolle in der Büchern der modernen Geschichtspropheten.

Andrè Maurois, der französische Romancier, Essayist und Biograph bedeutender Persönlichkeiten, läßt in seinen „Fragmenten einer Weltgeschichte“, veröffentlicht von der Universität Timbuktu im Jarhe 2025, einen der fünf Männer des Weltdirektoriums, angesichts eines neuen Krieges, verzweifelt ausrufen:

„Es gibt etwas auf der Welt, was die Menschen mehr fürchten als die Metzeleien, mehr als den Tod. Und das ist die Langeweile. Die Herrschaft der Vernunft und des Internationalen Einvernehmens, die wir errichtet haben, langweilt sich einfach. 
Wir haben sie durch künstlerische Darbietungen abzulenken versucht, die sensationellen Verbrechen und der Sport haben uns zwanzig Jahre gewinnen lassen, aber nun zieht nichts mehr, die Welt ist aller Dinge überdrüssig, selbst des Boxsports. 

Der Hass allein kann die Menschen einen. Wir brauchen einen sichtbaren Feind. Leider gibt es ihn nicht.“ 

An dieser Stelle beenden wir die Fragmentale Einleitung in das Thema dass in der vollständigen RundfunkEssay natürlich auch mit der Prognose und der Vision den Blick ins Dritte Jahrtausend, verfasst von Heinrich Schirmbeck ermöglicht.

Doch bevor wir uns diesen weiteren Aspekten und den Inhalten zuwenden, sollten wir vielleicht doch einmal innehalten.
Ein Innehalten um einen möglichen Vergleich zur JetztZeit zu ziehen, aber auch um uns die Freiheit der Universialen Möglichkeit der Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität eG als zukünftige Institution – nicht nur den Mitgliedern – sondern auch der gesamten Bevölkerung dieses Planeten mit auf den Weg geben könnte!

Eben das was in einem Facebook Beitrag vom 18.10.2017 einer der Initiatoren der Heinrich Schirmbeck FriedensUniversität eG mit „Wir müssen jedoch zuerst beginnen uns selbst zu organisieren“ beschrieb!

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