Wir bedienen weder Ideologien noch Eitelkeiten

Mit der Gründung einer genossenschaftlichen Universität beschreiten wir als Pioniere der United Co-Operative Nations | HUMAN EDEN einerseits absolutes Neuland,
andererseits würdigen wir mit Heinrich Schirmbeck einen Literaten, einen Wissenschaftler, einen überzeugenden Vordenker und Mahner.

In seinen Denkansätzen und seiner intellektuellen Weitsicht war er seiner Zeit stets weit voraus.

Ohne Rücksicht auf Ideologien und Eitelkeiten vernetzte er seine Denkansätze und seine philosophisch-ethischen Wertvorstellungen in ein komplexes Gesamtwerk seines Lebens.

Ein beeindruckendes Gesamt-Kunst-Werk, dessen von ihm selbst zu Papier gebrachten Gedanken wir nachlesen können, dessen aktiver Beteiligung an diversen Prozessen der Willensbildung wir nur in Beschreibungen, Beobachtungen und Erinnerungen von Zeitgenossen teilhaben können,dessen Auswirkungen wir heute nicht ermessen sondern lediglich würdigen werden.

Frau Helga Willuweit-Schirmbeck begleitete ihn und schildert uns aus ihrer gemeinsamen Zeit mit Heinrich Schirmbeck:

DSC_5049 - Kopie

„Heinrich Schirmbeck hat Ende der 70ziger Jahre sein literarisches Lebenswerk abgeschlossen, weil für ihn nun die großen Menschheitsfragen mehr bedeuteten als Prosaminiaturen.

Mit seinem Mut, seiner Uneigennützigkeit und Unbestechlichkeit hätte er eigentlich eine der zentralen Bezugspersonen der Friedens- und Ökologiebewegung werden können, wenn dies nicht längst über ihren Gruppenhickhack und über ihren Versuchen parlamentarischen Mitspielens und Mitlaufens vergessen gehabt hätte, was sie einmal war und wollte.

Mit Petra Kelly war Schirmbeck eng befreundet und schrieb für sie Aufrufe und Artikel. Als einer der ersten hat H. Schirmbeck die FRIEDLICHE NUTZUNG DER ATOMENERGIE FUNDIERT IN FRAGE GESTELLT.

Als einer der wenigen Aufrechten aus der intellektuellen Szene war er schon Ende der 70ziger Jahre für Blocküberwindung und für eine neutrales konförderiertes Deutschland eingetreten, als dies noch ebenso unpopulär wie unbequem war.

Er hat sich nie gefragt, ob es allen recht war, was er tat.

Er hat sich nie Gedanken gemacht, ob etwas für ihn persönlich dabei herauskam.

Er hat sich selbst, den Regierenden und allen Menschen stets jene Frage gestellt, die für Theodor Storm den freien Menschen vom freiwilligen Knecht unterscheidet: „WAS KOMMT DANACH?“

Zu Heinrich Schirmbecks literarischen Meister-Werk sagt sie:

„Ärgert dich dein rechtes Auge“ ist ein Roman des Lichtes und hier spielt die Doppelnatur des Lichtes als glänzendes Symbol die Hauptrolle.

Die Lichtphysik führt zu einer Lichtmetaphysik.

Licht und Materie verhalten sich wie das göttliche Urlicht zum [Sündenfall] des materialisierten Lichtes. Das Auge (physikalisch gesprochen) wird zum Organ der ständig herabgekommenen Materialität. „Um das Göttliche Licht“ zu sehen, muss man wieder in den Schoß der Blindheit zurücktreten. So war wohl auch Christus fürchterlicher Ratschlag vom auszureißenden Auge zu verstehen.

Dieser Roman ist ein großartiger literarischer Versuch in die Abgründe unserer modernen Städte zu tauchen. Ohne Zweifel ein faustisches Buch und vielleicht besteht Heinrich Schirmbecks Anliegen darin, uns den Spiegel vorzuhalten und durch Schocks zum Nachdenken zu zwingen.“

Ein weiterer Augenzeuge des Wirkens von Heinrich Schirmbeck: Robert Jungk sprach:

„Wer dieses große geistige und künstlerische Experiment verstehen will, darf sich nicht auf isolierte Betrachtung von Zitaten begnügen, sondern muss sich auf den Schauplatz des Ereignisses selbst begeben, muss dieses Nebeneinander und Miteinander von Kühnheit und Reife als Gesamterlebnis in sich aufnehmen, um erschüttert und zum Weiterdenken angeregt zu werden. Das ist es ja, was Heinrich Schirmbeck mit einer Inbrunst aus tiefen Herzen verkündet – wie meines Wissens kein Deutscher seit Hölderlin: ALLES GETRENNTE MUSS SICH WIEDERFINDEN!!

Wird sich das deutsche Leserpublikum dieser Leistung würdig erweisen??“

Das britische und amerikanische Leserpublikum feierte Heinrich Schirmbecks Roman.

Es feierte nicht mehr den Friedensaktivisten und Kritiker der militärischen und/oder der zivilen Nutzung der Kernkraft.

UNS ist dies allerdings Anlass genug die HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENS-UNIVERSITÄT als genossenschaftliche Einrichtung zu gründen, um diesem Gesamt-Werk gerecht zu werden.
Wir begrüßen in diesem Sinne alle begeisterten MIT-UnternehmerInnen, die uns begleiten, fordern und fördern mögen!
Die Initiatoren der
HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENS-UNIVERSITÄT
im Juni 2017
sowie der
UNITED CO-OPERATIVE NATIONS | HUMAN EDEN
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