Was sind Meistererzählungen?

Auf die Frage „Was sind Meistererzählungen“ stellte Hans Wolf, aktiver Mitbegründer  der Heinrich Schirmbeck Universität und der Heinrich Schirmbeck Akademie, in einem literarischen Forum folgendes Fest:

Erzählung eines Meisters: „Das Spiegellabyrinth“
von Heinrich Schirmbeck

„Eine Frau soll sich nicht vor Spiegeln fürchten! Der Spiegel ist der aufrichtigste Freund der Frau, ihr treuester Diener.“

Wir folgen beim Lesen dieser Zeilen dem ernsten Spiel des Essayisten:
einem Spiel mit der Wahrnehmung, der Wirklichkeit und dem Anschein.
Aus stetig wechselnden Blickwinkeln erleben wir die Spiegel-Bilder von Körper und Raum, dem Ich und dem Gegenüber-Ich.

„Mit dem Augenblick, da wir in den Bereich der Spiegel getreten waren, fühlte ich eine andere, feindliche Welt Macht über uns gewinnen. Es war als lösten sich unsere körperlichen Erscheinungen auf …..“

Wahrlich eine Meistererzählung!

Begeben wir uns doch mal – in Gedanken – in eben jenes Spiegellabyrinth und erforschen unsere Welt aus stetig sich wechselnden Blickwinkeln.

Spielen wir doch Schirmbeck’s Spiel der Wahrnehmung, der Unwirklichkeit und des Scheinens.

Hat denn wirklich eine feindliche Welt Macht über uns gewonnen? Die feindliche Welt der Gier und Habgier vielleicht? Die menschenfeindlichen Welten des Geldes und unentwegten Gewinnstrebens?

Vielleicht bringt uns „Das Spiegellabyrinth“ derart zur Besinnung,
dass wir selbst erkennen, wie viel SELBST-Verantwortung und SELBST-Bestimmung wir bereits an die andere Welt abgegeben haben.
Hat sie uns nicht auch die SELBST-Verwaltung und damit die SELBST-Hilfe genommen?

Wir begeben uns mit der Errichtung der Heinrich-Schirmbeck-Friedensuniversität gemeinschaftlich auf den Weg in dieses Spiegellabyrinth.
Wir finden als MIT-Unternehmerinnen fundamental andere Methoden der Wahrnehmung des Umgangs der Menschheit mit ihrem Planeten und sich selbst.

HEINRICH-SCHIRMBECK-FRIEDENSUNIVERSITÄT
im MAI 2017

Heinrich Schirmbeck: „Das Spiegellabyrinth“ in:
Die Pirouette des Elektrons, Meistererzählungen, Ullstein 1982, S.37-61, Zitate von S.57,58

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