Wer sich mit Buchstaben begnügt:

Eine Interpretation von Prof. Eva Maria Wiesenthal, Wien!

„Die meisten Worte werden eingesetzt ohne dem zu entsprechen, was sie beschreiben. Ohne zu wissen, was sie bedeuten, verwenden viele die Worte, die ihnen eingetrichtert wurden, ohne zu wissen, wovon sie reden, oder um etwas vorzugeben, was nicht ihrem Sein entspricht, um zu täuschen, sich selbst zu täuschen und die anderen, sich etwas vorzumachen, sich zu belügen. Handelt es sich nicht um den Ausdruck authentischen Fühlens, Wahrnehmens, Beschreibens, sind Worte unangebracht, wenig konstruktiv, verwirrend, Rationalisierungen, entspringen der Angst, sind zu viele! Worte werden als Waffen eingesetzt, die schlimmer verletzen als Gewehre, Hacken, Speere, Bomben. Als Kampfmittel wurden und werden sie missbraucht oft, um die eigene Meinung als die einzig wahre hinzustellen, die eigene Sicht der Welt, was fälschlich Philosophie genannt wird, die eigene Religion, was oft keineswegs Bindung an das Innerste des Inneren, die Liebe, Ur-vertrauen in sie, bedeutet, sondern erstarrte fremdbestimmte kategorische durch äußere Macht sich auferlegte heteronome Maßregelung, heteronome Disziplin, heteronomen Wertmaßstab, Unterordnung unter Hierarchien, die weder heiligem Ursprung entstammen noch heiliger Herrschaft. Verantwortung weicht aus, wer sich so fügt! Es ist höchste Zeit für die Wende, für die Befreiung, höchste Zeit für eine sanfte Revolution, zu der auch ich inspirieren möchte, zu der wir alle beitragen können!“

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